|
Akos Rethelyi Mail Adresse: Akos@Rethelyi.de Geboren: 1972 in Budapest/Ungarn Beruf: Dipl. Ing (FH) Elektrotechnik Hobbies (außer MTBen): Skifahren, Tennis, jegliche Art von Unterhaltungselektronik, Musik, Segeln und ein wenig “Zocken” (PC und PSX)
So, meinen Namen kennt Ihr schon. Ich bin 1972 in Budapest geboren (daher auch der aussergewöhnliche Name) und 1980 nach Deutschland umgezogen. Zum Biken hat mich der Dirk vor ca. 7 Jahren gebracht, ich habe mir damals mein erstes Mountainbike zugelegt und mehr oder weniger mit dem MTBen angefangen. Die letzten zwei bis drei Jahre bin ich dann nicht mehr so intensiv gefahren, mein Interesse für Tennis war in der Zwischenzeit stärker geworden. Aber nachdem mich der Dirk auf diese Alpenüberquerung angesprochen hat, packte mich das Fieber wieder... Inzwischen habe ich mir ein anderes Bike zugelegt (leider erst nach der AÜ), ein Fully von Votec, mit dem es noch mehr Spaß macht rumzukurven...
Mein Eindruck von der AÜ:
Unsere erste größere Tour hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Man hat viel von der Natur gesehen, nette Leute kennengelernt und auch das Biken hat sehr viel Spaß bereitet. Nicht so schön waren die vielen km auf dem Asphalt in den letzten Tagen, die wir wegen des schlechten Wetters darauf verlegt haben. Die Fahrerei den ganzen Tag hat zwar etwas geschlaucht, jedoch wars nicht so schlimm, wie ich es mir im Voraus vorgestellt habe. Man sollte sich jedoch vor der Tour intensivst mit seinem Material auseinandersetzen (z.B. Sattel, Sitzgeometrie oder Schuhe). Und worauf man sich unbedingt mental einstellen sollte: Stundenlange Fahrten auf Serpentinen Bergauf (Hölle, Hölle....) Sehr wichtig: nehm genügend Schecks mit. In den Bergen findet man nicht so oft Unterkünfte, die Karten akzeptieren. Uns jedenfalls haben die Schecks das Leben sehr oft erleichtert.
Aussichten: Für den Sommer 2001 ist eine weitere Alpenüberquerung geplant, diesmal jedoch weiter östlich. Mal schaun was sich so ergibt... |
|
|
Dirk Zirwick Email: Dirk.Zirwick@t-online.de Geboren: 1973 in Schweinfurt Beruf: Rettungsassistent Hobbies: Mountainbike, Amateurastronomie (www.saaletal-observatorium.de), Tauchen
Vor ca. 10 Jahren habe ich mir mein erstes Montainbike (Diamond Back) gekauft. Nachdem meine Physiotherapeutin Uli ( an dieser Stelle schöne Grüße nach Zahlbach ), mir nach meinem Bandscheibenvorfall 1998 den Umstieg auf ein Hollandrad empfohlen hat, war die Alpenüberquerung für mich eine Art Bestätigung, daß es auch mit diesem Handicap kein Problem ist, solche Extreme zu meistern. Sicher haben wir zum Einstieg nicht gerade die schwerste Route, mit den längsten Tragepassagen gewählt, jedoch muß man sich immer vor Augen halten, daß jede Alpenüberquerung eine psychische und physische Herausforderung bedeutet. Die Route Garmisch - Riva kann ich für jeden Einsteiger empfehlen. Die Tour hat uns wichtige Erkenntnisse für die nächste Alpenüberquerung gebracht, welche übrigens schon in Vorbereitung ist.......
Hier noch einige Tipps, die meiner Meinung nach wichtig sind: - Auch die Trainingseinheiten auf heimischen Strecken, wenn möglich immer mit dem komletten AÜ-Gepäck fahren. So gewöhnt man sich rechtzeitig an die zusätzlichen Kilos auf dem Rücken und findet noch evtl. Schwachpunkte in der Gewichtsverteilung. - Eine Trainingseinheit sollte nicht kürzer als ca. 40 km sein - Für einen "mäßig Trainierten" sind ca 1600 Hm und 60 km ein guter Anhaltspunkt für eine Tagesetappe.
|
|